← Zurück zu den Artikeln

Pfarrversammlung in Oberbergkirchen

Bei der Pfarrversammlung informierten Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat und Bürgermeister über aktuelle Bauprojekte, die finanzielle Lage und Anliegen aus der Pfarrgemeinde.

Am Erntedanksonntag fand nach dem Familiengottesdienst im Pfarrheim die Pfarrversammlung statt. Nach einem Imbiss mit Kürbissuppe und der Begrüßung durch die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Nicole Ansorg startete Kirchenpfleger Willi Haas seine Präsentation. Unterstützt wurde er dabei von Verwaltungsleiterin Karin Löw. Haas stellte vor allem die kostenintensiven Renovierungen und Instandhaltungsarbeiten in den Mittelpunkt. So musste der Turm der Bruder-Konrad-Kirche von den Hinterlassenschaften der Dohlen befreit werden, um weitere Schäden am Mauerwerk zu verhindern. Thomas Fraundienst und Helfer wiederum opferten Zeit und ihre Expertise im Umgang mit schwerem Gerät, um den Pfarrgarten in Schuss zu halten. Größere Posten im Pfarreihaushalt sind die Heizungsertüchtigung am Pfarrheim und die Stützmauer am Friedhof, die durch ihre schlechte Zugänglichkeit für Baumaschinen bei gleichzeitiger immenser Tragelast stark zu Buche schlägt. Trotz der erfolgreichen Bemühungen von Karin Löw, vom Ordinariat deutliche Zuschüsse zu erhalten, bleibt dem Kirchenstiftungshaushalt ein Defizit von mehreren Tausend Euro. Für ihre hilfreichen und wertvollen Dienste rund um das Kirchengebäude gab es noch für Maria Haider, Klara Hoferer, Gerti Hargasser und Irmi Haas kleine Aufmerksamkeiten und dankbaren Applaus. Nicole Ansorg schloss mit den Ergebnissen aus dem Kummerkasten. Sie betonte, dass die Bitte um eine Namensangabe erfolgt sei, um anonyme Beleidigungen wie beim letzten Mal zu verhindern. Die sachlichen Anfragen seien an die Zuständigen in der Kirchenverwaltung weitergeleitet worden. Sowohl sie als auch PGR-Mitglied Saskia Nowak betonten, dass man sich die Wahl des Ortes für Gottesdienste nicht leicht mache und oft genug nur dank des Engagements der Ehrenamtlichen ein Gottesdienst möglich sei. Im Pfarrheim sei es deshalb zwei Jahre in Folge zu einem Gottesdienst im Pfarrheim gekommen, aufgrund der leichteren Zugänglichkeit für alle Generationen und nicht zuletzt wegen der Zahl der Parkplätze. Vor dem Ausklang mit Kaffee und Kuchen ergriff noch Bürgermeister Michael Hausperger das Wort und betonte, wie gut und wichtig die Zusammenarbeit zwischen politischer und kirchlicher Gemeinde ist. Neben dem Ausblick auf die wachsende Fernwärme-Versorgung im Ort mit einer möglichen Teilhabe durch die Pfarrökonomie äußerte er Verständnis dafür, dass der Kirchenhaushalt durch eventuell höhere Mieten im Pfarrheim gestützt werden muss. Die ganze Dorfgemeinschaft profitiere von der schönen Anlage, meinte er. Der Bürgermeister, Kirchenpfleger Willi Haas und Verwaltungsleiterin Karin Löw erhielten Applaus und hinterließen die Pfarrangehörigen in einer nachdenklichen Stimmung.